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Zuchtziel:

Unser erklärtes Zuchtziel ist es, keine M i n i - Chi´s,

sondern gesunde, typvolle und wesensstarke d. h. sehr ausgeglichene Vierbeiner mit hoher Toleranz zu züchten. 

 

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass trotz guter Verpaarung immer wieder ein "Mini" dabei sein kann, der als erwachsener Hund nicht mehr als 1500 Gramm hat.

Sobald so ein Winzling anfängt, selbstständig zu fressen, muss man auf der Hut sein. Es reicht schon, wenn er nur eine Mahlzeit aus lässt, sich beim Spielen überanstrengt, auch Stress z.B. Umzug ins neue Heim, Impfungen, große Wiedersehensfreude, Vernachlässigung, dies können einige

Ursachen dafür sein, dass der "Mini" in den Unterzucker fällt.

Erste Anzeichen dafür sind:
  • Der Welpe kann nicht mehr richtig auf seinen Beinchen stehen und fällt immer wieder um, er verdreht die Augen und zittert.
  • Ist die Unterzuckerung schon weiter, liegt er nur noch da und reagiert auf nichts mehr und speichelt. Der Zuckerspiegel ist drastisch gesunken und höchste Eile ist geboten, es besteht LEBENSGEFAHR!

Entweder sofort zum Tierarzt oder eine Traubenzuckerlösung direkt ins Mäulchen geben; flüssiger Honig geht auch.

 

Wer einen Mini hat, sollte immer eine fertige Zuckerlösung - z. B. "Jubin" aus der Apotheke - für solche Fälle da haben.

 
          Wir wollen auf gar keinen Fall solche Zwerge bewusst züchten.
 
Für uns ist es wichtig, dass unsere Chi´s ein Leben lang gesund, vital und unbeschwert sind und dadurch ihren Besitzern viel Freude bringen.

 

Unsere Zuchthunde entsprechen nicht nur dem Phänotyp (Erscheinungsbild), sondern sind auch genotypisch. Bei der Beurteilung des Genotyps (Erbanlagen) spielen folgende Bewertungen eine wichtige Rolle:

_  Eigenleistungen, Eigenbewertungen des Hundes
_  Bewertung der Vorfahren

_  Bewertung verwandter Tiere

_  Bewertung der Nachzucht

Alle unsere Zuchthunde sind erbgesund, d.h. Rassehunde, die die Standardmerkmale ihrer Rasse, Rassetyp und rassetypisches Wesen vererben.

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Zittern

kann so manch ein Chihuahua auch sein Eigen nennen. Doch Zittern allein ohne weitere Faktoren, wie Taumeln und Umfallen, hat nichts mit gesundheitlichen Problemen zu tun.

Kleine Hunderassen können Wärme besser abführen als große Hunde; sie haben einen anderen Stoffwechsel.

 

Ärger, Stress, Aufregung, Freude oder Wut können einen Chihuahua schon zum Zittern bringen.

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Der Chihuahua ist auch die einzigste Hunderasse, die mit einer MOLERA geboren wird, das ist ein elastischer Fleck im Schädel. Die Molera füllt sich mit dem Wachstum des Hundes von selbst auf. Lediglich die ersten 6 Monate ist etwas Vorsicht geboten. Tierärzte, die dieses Phänomen
nicht kennen, könnten eine falsche Diagnose stellen, wie z.B. den Wasserkopf.


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Welpen die einen Wasserkopf aufweisen, haben einen abnorm großen Kopf und ein unausgewogenes Schädelvolumen. Auch wachsen sie nicht so schnell, wie ihre Wurfgeschwister. Da Chihuahuas von Natur aus einen nicht so kleinen Schädel haben (ein schönes Apfelköpfchen, einen relativ kurzen Fang und ausgeprägten Stopp) ist der Wasserkopf nicht immer leicht
zu erkennen.

Doch ein erfahrener Tierarzt kann dies erkennen und wird im Interesse des Tieres handeln.

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Regeln beim Welpenkauf: 

* Kaufen Sie niemals einen Welpen, wenn die Übergabe auf der Straße, auf Parkplätzen oder Märkten stattfinden soll.

* Schauen Sie sich immer den Geburtsort der Welpen an. 
Ein seriöser Züchter lädt Sie gerne  ein, denn er hat kein Problem damit, den Geburtsort der Tiere zu zeigen.

* Bestehen Sie darauf, das Muttertier zu sehen, (wenn möglich auch den Vater, wenn er beim Züchter lebt). Ist dies nicht möglich, suchen Sie sich besser einen anderen Züchter.

* Ein seriöser Züchter hat nicht verschiedene Hunde Rassen. Nur rein Profit orientierte Züchter möchten mit vielen Rassen möglichst viele Käufer ansprechen. Seriöse Züchter sind einem Verein angeschlossen und unterliegen strengen Zuchtrichtlinien, die eng am Tierschutzgesetzt ausgerichtet sind. Diese Regeln stehen auch für die medizinische Versorgung der Welpen.

* Kaufen Sie NIE aus Mitleid. Genau darauf setzen unseriöse Händler. Welpen müssen mindestens 8 Wochen alt sein beim Kauf, sollten keine dicken Bäuche (Wurmbefall?) haben. Die Augen sollten klar sein, das Fell sauber, nicht stumpf oder verklebt, genauso wenig wie die Afterregion. Der Welpe sollte freundlich und aktiv sein (Schlafenszeit berücksichtigen). Er darf nicht aus Ohren oder Maul übel riechen. Die Rute darf keinen Knick oder Knoten aufweisen.

* Der Züchter beantwortet gerne und geduldig Ihre Fragen und zeigt die Papiere sowie den Entwurmungsplan.

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ENTWURMUNG

Man muss sie nicht einmal sehen, die Würmer im Kot und doch besitzt

meist jeder Hund sie von Geburt an oder die Welpen werden von der

eigenen Mutter damit angesteckt.

Würmer gibt es in verschiedenen Arten, wobei die verbreitetsten Rundwürmer,

 Hakenwürmer (Blut saugend) Peitschenwürmer (Blut saugend) und Bandwürmer

(durch Flöhe übertragen) sind.

Band - und Rundwürmer können nach einiger Zeit im Kot des Hundes

ausfindig gemacht werden, verursachen aber nur Durchfall, Erbrechen

oder Juckreiz am After.

Hakenwürmer - und Peitschenwürmer sind schwieriger auszumachen und

sind Urheber von Blutarmut, Austrocknung und Mangelerscheinungen trotz

ausgewogener Ernährung und können auch für uns Menschen eine Gefahr

(durch Übertragung) darstellen.

 

Würmer bedienen sich auch am Fettpolster hinter dem  Auge, dies 

wiederum führt zum einsinken des Auges, sodass eine Lid Straffung

unumgänglich wird, da die Wimpern ständig für Reibung sorgen. Um den

Hund langfristig vor Wurmbefall zu bewahren, sollte man ihn regelmäßig

zweimal im Jahr entwurmen.

 

Wenn der Hund vor einer Impfung steht, sollte man ihn zwei bis drei

Wochen vor der Impfung entwurmen, um eine erfolgreiche Impfung

zu garantieren. Mittel gegen Würmer sind mit Vorsicht zu wählen, da

sie Wirkstoffe enthalten können, die für Hunde schädlich sind. Am besten

Sie holen die Salben - Tropfen - Pillen von Ihrem Tierarzt. 

Welpen müssen häufiger entwurmt werden, dafür

aber besonders schonend, weil eine Entwurmung immer den Körper " schlaucht ".

Wenn unsere Lieblinge mit uns im Haus leben, sollte man schon aus "Eigenschutz " vor Zonosen 

(dass sind von Tieren auf den Menschen übertragbare Infektionskrankheiten)

wie z.B. Toxoplasmose -

die durch bestimmte Parasiten hervorgerufen wird, für eine regelmäßige Entwurmung und Impfung sorgen!!

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Impfen!                                                                                                          

Grundsätzlich sollten nur gesunde und Parasiten freie Tiere geimpft werden. Nur so ist mit genügend Abwehrstoffen zu rechnen.

Alle Impfungen sind nur ein fast perfekter Schutz. Sie wirken lediglich dann, wenn bei Erwachsenen Hunden mindestens alle sechs Monate eine Wurmkur (gegen Band- Spul- und Fuchsbandwürmer) durchgeführt worden ist.


Wie oft und gegen was alles ein Hund zu impfen ist, muss
letztendlich immer individuell entschieden werden. Dabei sind die:
Lebensbedingungen des Tieres ausschlaggebend, Alter und Gesundheitszustand.
Der beste Schutz gegen Infektionskrankheiten sind nicht die Impfungen,
sondern vor allem ein gutes Immunsystem, Hygiene, eine Tier freundliche Umgebung,
gute Ernährung und eingehende tierärztliche Beratung zur richtigen Haltung.
Schlecht ernährte Tiere die unter Dauerstress leben, sind auch durch Impfungen
nicht immer ausreichend vor Krankheiten geschützt.

Forscher gehen davon aus, dass der Impfschutz gegen " virale "
Erkrankungen wie *PARVOVIROSE, STAUPE oder die ansteckende
LEBERENTZÜNDUNG sehr viel länger als ein Jahr anhält.

Auf der anderen Seite liegt die Schutzdauer für " bakteriell "
verursachte Krankheiten wie ZWINGER HUSTEN und *LEPTOSPIROSE
offenbar unter einem Jahr. Diese Krankheiten sind in der Regel gut behandelbar,
die Impfungen dagegen aber umstritten.

*Parvovirose ist eine Viruserkrankung, deren Erreger jahrelang in der Umwelt widerstandsfähig ist und nicht nur durch direkten Kontakt von Tier zu Tier, sondern auch über Kleidung oder Gegenstände übertragen wird.
Etwa nach der ersten Woche nach Aufnahme des Virus wirken die Hunde erst teilnahmslos, verweigern später das Futter und beginnen zu erbrechen.
Schließlich kommt es zu schweren unstillbaren und blutigen Ausscheidungen mit hohen Verlusten an Wasser, die besonders bei Welpen innerhalb kurzer Zeit  zum Tod führen kann.

* Leptospirose wird durch Bakterien übertragen.
Der Mensch kann durch Harn oder Blut von Tieren damit angesteckt werden.
Die Ansteckung von Hund zu Hund erfolgt meist durch direkten Kontakt mit Harnflüssigkeiten.
Es erkranken Hunde aller Altersstufen. Die Krankheitserscheinungen, die im allgemeinen 5 - 24 Tage nach der Ansteckung auftreten, sind Appetitlosigkeit, Nierenentzündungen, Müdigkeit, Magen-Darmentzündungen sowie Durchfall
und erbrechen. Es könnten Bewegungsstörungen und Gelbsucht auftreten.

                                                                                                                         

Einen allgemein gültigen Impfplan gibt es nicht!!

Richtlinien für die Grundimunisierung

bei Welpen:                               1.Impfung        Folgeimpfung                                                                  

Staupe/Leberentz. Leptospirose:        8 Wochen          12 Wochen

                                                                
Parvovirose :                             6.- 8.W.            ca. 4 Wochen später            


Tollwut:                           erst ab der 12.Woche            ca. 4 Wochen später

 

Bei den meisten Impfstoffen ist eine zeitliche Trennung der

Verabreichung verschiedener Komponenten empfehlenswert

( rotierendes Impfschema = verteilt über das ganze Jahr ).            

 

Ratsam ist auf jeden Fall eine Tollwut Impfung, da sie u.a. auch, auf Menschen übertragbar ist, und infizierte Tiere eingeschläfert  werden müssen.

                                      

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Pflanzen eine Gefahr für Hunde??

Vergiftungen sind immer wieder ein Thema bei Hunden. Die aufgenommen
Menge eines Stoffes entscheidet, ob dieser giftig wirkt oder nicht.
Es gibt aber leider Substanzen, bei denen schon geringe Mengen verheerende
Auswirkungen haben.
- Küchenzwiebel  (roh,getrocknet, gekocht) zerstört die roten Blutkörperchen           .
- Kakao Inhaltstoff:  Theobromin- tödliche Dosis liegt bei 100mg/kg Theobromin( 100g         
                    Blockschokolade können einen 12kg Hund schon töten)
-  Nikotin erfolgt in der Regel durch kauen bzw. fressen von Zigaretten oder Kautabak -
                        Kreislaufkollaps - Lähmung des Gehirns - Muskelzucken.
-  Obstkerne ( Blausäure )

Im Haus sind z.B. Jasmin, Azalee, Efeu, Tulpen, Gummibaum - draußen Tomatenranken, Maiglöckchen, Oleander, Hortsensien, giftig - um nur einige zu nennen.

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Haarfarben
Warum verändert sich manchmal die Fellfarbe eines Hundes?

Schuld daran sind die MELANINE (Pigmentgranula) je nachdem um welchen Typ es sich handelt, werden die Haarfarben in verschiedenen Stufen des vor- und nachgeburtlichen Lebens gebildet.
Bei manchen Hunden ist die endgültige Färbung von Geburt an vorhanden, andere Farben befinden sich bei der Geburt noch im Bildungsvorgang und erreichen ihre endgültige Ausprägung erst im Erwachsenenalter.

Selbst erfahrene Züchter können bei der Farbbeurteilung Fehler begehen.

Besonders kompliziert wird die Farbbeurteilung zusätzlich dadurch, dass Züchter der einen Rasse eine Farbe mit dem einen Begriff benennen, während Züchter einer anderen Rasse dieselbe Farbe mit einem anderen Begriff bezeichnen.
(z.B. Blond, Falb, Loh, oder Gelb; auch bestehen unterschiedliche Bezeichnungen in den verschiedenen Ländern).

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Zähne und Gebiss    

Die  Zähne kleiner Hunde stehen enger zusammen als z.B. bei großen Hunden. In den Zwischenräumen können sich eher Bakterien und Nahrungsreste ansammeln, die auf der Zahnoberfläche einen Belag bilden, aus dem sich Zahnstein entwickeln kann.
Zahnstein und Belag können wiederum das Zahnfleisch entzünden und so Bakterien das Eindringen in den Blutkreislauf ermöglichen, wo sie schwere Infektionen auslösen können.
Mit speziellen Kauspielzeug oder Kauknochen, die mit einem plaquelösenden Enzym beschichtet sind, mit artgerechter Ernährung und wöchentlichem Zähne putzen kann man das Leben des Hundes verlängern.

Das Milchgebiss des Hundes besteht aus 28 Zähnen, die bleibenden aus 42.
Der Zahnwechsel sollte mit 7/9 Monaten abgeschlossen sein.

Kann man den Ersatzzahn schon mehr als zur Hälfte sehen und der erste steht immer noch, sollte dieser in der Tierklinik oder vom Tierarzt herausgezogen werden. Bei sehr vielen Zwergrassen ist dies der Fall, dann spricht man von den "perisistierenden Zähnen" das sind die festhaltenden Zähne.


  Die vier Gebiss Formen


  Vorbiss =  kommt häufig bei rundköpfigen Hunden vor, wobei der untere Kiefer länger ist als der     
  Oberkiefer (Zucht ausschließend)


  Rückbiss = der Oberkiefer greift weit über die untere
                                                     Zahnreihe (Zucht ausschließend)                                              


  Zangen Gebiss = Zahnreihen beißen aufeinander

  Scheren Gebiss = obere Zähne beißen etwas über die anderen
                                                (wünschenswert in der Zucht) wird besser benotet als das
                                                 Zangen Gebiss


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Das richtige Futter.

Dieses Thema füllt Bände und jeder Hundehalter hat wohl seine eigenen Erfahrungswerte gesammelt.
Nur soviel:
Der Organismus eines Fleischfressers ist anders als der des Menschen.
_ es findet keine Vorverdauung (fehlen von Verdauungsenzymen im Speichel) statt
_ ein ausgesprochen großer Magen, der die rasch verschluckte BEUTE zwischen lagert
_ ein kurzer Darm - der die meisten Getreidesorten schlecht verdaut
_ kein ausgeprägter Geschmackssinn - (wenig Geschmackspapillen)
_ schnelle Verdauung

Das Futter sollte der Körpergröße - Alter - Aktivitätsniveau - Rasse und auch speziellen Anfälligkeiten oder Bedürfnissen (trächtige - säugende Hündinnen) gerecht werden.

Auch ist die Wachstumsdauer zu berücksichtigen, kleine Rassen haben ein schnelles Wachstum, sie sind mit 6 - 9 Monaten ausgewachsen.
Große Rassen haben ein langes und sensibles Wachstum - von 24 Monaten und mehr.

Welches Futter das BESTE ist, muss jeder für sich und individuell für seinen vierbeinigen BEGLEITER entscheiden.
 
Wichtig ist:
                     Futter immer im selben Napf - am selben Ort !

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Billig - Hunde

Eine traurige Hundegeschichte

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten.

All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen „oh, sind die süß, ich will eines“, aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft ! Jetzt wird alles gut ! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es „genetisch“ und „nichts machen“. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los ? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwidersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.  Lea                 

Sooo, werden Rassehunde für 150,--bis 400,--€ produziert - wollen Sie das???
Wo bleibt da die VERANTWORTUNG gegenüber dem liebenswerten Geschöpf "HUND" ?

Müssen wir denn FÖRDERN, dass Hunde aus Profitgier so sehr leiden?

Solange es Menschen gibt, die bereit sind, dies zu unterstützen (durch den Kauf dieser BILLIG - WELPEN, oder auch der sogenannten WÜHLTISCHWELPEN), hat die Hundemafia ihr Ziel erreicht.

Der grausame Hundehandel kann nur dann wirkungsvoll gestoppt werden, wenn die unseriösen Händler keine Nachfrage mehr finden.
Das heißt, wenn Tierfreunde nur noch zum Züchter oder Tierheim gehen.
ALLE anderen Wege unterstützen die Massenproduktion Hund !!
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Wir (Petra und Peter Weixler) haben beide, den Sachkundenachweis laut § 11 des TierSchG erbracht, damit wir uns ggf. auch vertreten können und so UNSERE HUNDE JEDERZEIT BESTENS VERSORGT sind.

Vom Landratsamt werden wir als sachkundige Personen anerkannt und sind berechtigt, unsere Chihuahua Zucht - vom Rottachtal - zu führen.

Wir sind:

-  geprüft in Fachkenntnisse der Hundezucht, Krankheitslehre,  sowie tierschutzrechtliche Aspekte

-  genehmigt und überprüft vom Veterinäramt 

-  eingetragen und erlaubt, von der Gemeinde und Landratsamt.  

 

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*Alle Angaben entsprechen unserem besten Wissen, jedoch kann daraus keine Verbindlichkeit abgeleitet werden!